Die Bausteine, in der Reihenfolge ihrer Wirkung

Titel. Der Titel ist das, was in den Suchergebnissen als Überschrift steht, und das erste, was Google liest. Jede Seite braucht einen eigenen, der sagt, worum es geht, und den Suchbegriff natürlich enthält. Nicht „Startseite", nicht „Firma GmbH", nicht dreimal dasselbe Wort. Bis etwa 60 Zeichen, sonst wird er abgeschnitten.

Meta-Beschreibung. Kein Rankingfaktor, aber der Text unter dem Titel in den Suchergebnissen. Er entscheidet, ob jemand klickt. Ein bis zwei Sätze, die sagen, was der Besucher auf der Seite bekommt. Google ersetzt sie, wenn sie nicht zur Suche passt, also ehrlich schreiben.

Eine Hauptüberschrift. Jede Seite genau eine H1, die zum Titel passt. Darunter H2 und H3 in sinnvoller Ordnung, wie ein Inhaltsverzeichnis. Überschriften, die nur aus Werbesprache bestehen, helfen niemandem.

Inhalt, der die Frage beantwortet. Die wichtigste Antwort in den ersten Zeilen. Keine Einleitung, die drei Absätze lang sagt, wie wichtig das Thema ist. Konkrete Angaben: Preise, Zeiten, Abläufe, Beispiele. Was Google „hilfreichen Inhalt" nennt, ist das, was ein Kunde am Telefon fragen würde.

Interne Links. Von der Startseite zu jeder wichtigen Unterseite, von jeder Unterseite zu den verwandten. Mit Linktexten, die sagen, wohin es geht: „Preise für die Bowlingbahn" statt „hier klicken". Keine verwaisten Seiten, die nur über die Sitemap erreichbar sind.

Bilder. Sprechende Dateinamen, Alternativtexte, die das Bild beschreiben, nicht Suchbegriffe aufzählen. Maße im HTML, moderne Formate, Lazy Loading außer beim ersten Bild.

Adressen. Kurz, lesbar, mit dem Thema drin: /seo/onpage-optimierung/ statt /index.php?id=47. Einmal festgelegt, nicht mehr ändern, sonst braucht es Weiterleitungen.

Strukturierte Daten. Wo sie passen: Unternehmen, Anschrift, Leistung, Artikel, Pfad. Nicht mehr als das, und nicht als Ersatz für Inhalt.

So arbeite ich

1. Bestandsliste. Alle Seiten mit Titel, Beschreibung, H1, Wortzahl, Zielsuchbegriff. Daraus sieht man sofort Dubletten, Lücken und Seiten ohne Zweck.

2. Zuordnung. Jede Seite bekommt genau eine Suchabsicht. Zwei Seiten für dieselbe Absicht werden zusammengelegt, eine Seite mit zwei Absichten wird geteilt.

3. Überarbeitung Seite für Seite. Titel, Beschreibung, Überschriften, Text, Bilder, Links. Ich schreibe die Texte mit Ihnen: Sie liefern das Fachwissen, ich die Struktur und die Klarheit. Bestehende gute Texte bleiben, nur die Struktur wird gerade gezogen.

4. Vorher-Nachher. Für jede Seite halte ich fest, wie sie vorher aussah und was geändert wurde. In der Search Console sehen wir nach einigen Wochen, ob Impressionen und Position sich bewegen.

Was ich nicht mache

Keine Texte, die für Google und nicht für Kunden geschrieben sind. Kein Suchbegriff in jedem zweiten Satz, das nennt Google Keyword-Stuffing und wertet es ab. Keine versteckten Texte, keine Seiten, die nur aus einer Liste von Orten oder Begriffen bestehen. Und keine Meta-Keywords, die wertet seit Jahren keine Suchmaschine mehr.

Beispiel aus der Praxis

Ein Freizeitbetrieb mit einer Startseite, auf der alles stand: Preise, Zeiten, Feiern, Gutscheine, Anfahrt, in einem langen Text ohne Struktur. Google zeigte die Seite für nichts davon vorn, weil sie für alles gleichzeitig stehen sollte. Nach der Aufteilung in eigene Seiten mit eigenen Titeln, einer Startseite, die nur verteilt, und Links untereinander wurden Preise, Feiern und Gutscheine einzeln gefunden. Der Name steht hier, sobald der Kunde zustimmt.

Fragen und Antworten

Wie lang muss ein Text sein? So lang wie die Antwort. Eine Preisseite braucht eine Tabelle und drei Sätze. Eine Leistungsseite braucht mehr. Wortzahl ist kein Ziel.

Muss der Suchbegriff genau so im Text stehen? Google versteht Sprache. Der Begriff sollte im Titel, in der H1 und in der Einleitung vorkommen, danach natürlich, wie man ihn eben sagt.

Was ist mit KI-Texten? Google bewertet nicht, wer geschrieben hat, sondern ob der Text hilfreich ist. KI-Texte ohne eigene Substanz sind austauschbar und werden so behandelt. Ich nutze KI beim Strukturieren, das Wissen kommt von Ihnen.

Wie oft muss ich Inhalte aktualisieren? Wenn sich etwas ändert. Ein Aktualisierungsdatum, das ohne Änderung hochgesetzt wird, bringt nichts.

Kann ich das selbst machen? Ja, mit der Bestandsliste und der Zuordnung als Vorlage. Viele Betriebe machen die Texte selbst und lassen nur die Struktur prüfen.

Nächster Schritt

Schicken Sie mir die Adresse Ihrer Seite. Die Bestandsliste mit Titeln und Überschriften ist schnell erstellt und zeigt, wie viel Onpage-Arbeit ansteht.